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Umgangssprachlich auch als V4A bezeichneter Chromnickelstahl mit niedrigem Kohlenstoffanteil. Der Werkstoff zeichnet sich durch eine besonders gute Verarbeitbarkeit und attraktiver Oberfläche aus. Er wurde für die Langzeitbeständigkeit gegen Korrosion ausgelegt. Die Zugabe von Molybdän sowie der 2 Prozent höhere Chromgehalt unterscheiden dieses Material von 1.4301 V2A. Das Material ist gut schweißbar. Es kann zur Bildung von Chromcarbid kommen, was eine lokale Schwächung der Korrosionsbeständigkeit darstellt und dadurch zur interkristallinen Korrosion führen kann. 1.4401.0
Unlegierter Stahl für den Karosseriebau mit guten Verarbeitungseigenschaften.  Geringer Kohlenstoffgehalt, gut umformbar auch kaltumformbar, geeignet für das Tiefziehen. Er weist eine attraktive Oberfläche auf, die allerdings unter Sauerstoff korrodiert. Das Material sollte daher nur beschichtet eingesetzt werden. Neben 0,12 Prozent Kohlenstoff sind Mangan, Schwefel und Phosphor enthalten. 1.0330.1
Der auch als Invar bekannte Nickelstahl mit einem Nickelanteil von ca. 36 Prozent zeichnet sich durch eine besonders geringe Wärmeausdehnung aus. Mit 1,55 Mikrometer pro Meter und Kelvin in Standartumgebung beträgt die Wärmeausdehnung weniger als 12 Prozent eines herkömmlichen Stahls. Der Name Invar stammt von der Invarianz der Wärmeausdehnung von Stahl in Abhängigkeit des Nickelanteils. Das Material hält zudem kryogenen Temperaturen stand. 1.3912.0
Aluminium- Knetlegierung, Werkstoff für die Luftfahrt, Wärmebehandliung nach DIN 29850, wenn stranggepresst, dann erhöht sich die Festigkeit in Ziehrichtung um ca. 5 Prozent. Enthaltene Elemente: Zirkon, Magnesium, Kupfer. Weitere Bestandteile unter 1 Prozent. 3.4364.0
Polyamid 6 gehört zu den technischen Thermoplasten. Er wird oftmals im Spritzgießverfahren verarbeitet und lässt sich im Anschluss gut spanend bearbeiten. Der Werkstoff weist eine gute chemische Resistenz gegen Kraftstoffe, Öle, Salze, Säuren aber keine Laugen auf und ist Resistent gegenüber energiereichem Strahlungsangriff wie Gamma- und UV. Seine guten Verschleißeigenschaften, das hohe Dämpfungsvermögen,  und das  gute Ermüdungsverhalten zeichnen diesen Werkstoff aus. Pa 6 nimmt Wasser auf, wodurch sich seine Festigkeit reduziert. 5.1102.0
Weitere Bezeichnung ist 100MNCrW4. Die belastbare Spannungsangaben beziehen sich auf Material der Härte 38HRC. Mit steigender Härte nimmt diese Spannung zu, bis das Material ab 57HRC Härte spröde wird. Meist ölgehärteter Werkzeugstahl mit einem hohen Kohlenstoffanteil. Die Wärmeleitfähigkeit ist mit 30 W pro Meter und  Kelvin besonders hoch für Stahl. Damit lässt sich eine außergewöhnlich dicke Härtungsschicht erzeugen, die bei der späteren Anwendung nahezu keinen mechanischen Verzug zulässt. Das Material ist gut maschinell verarbeitbar, druckstabil und verschleißfest. 1.2842.1
Rostfreier hitzebeständiger austenitischer Chromstahl mit ausgezeichneten Schweißeigenschaften, mit allen Verfahren schweißbar.  Eignet sich besonders zum Laserschweißen. Bei der spanenden Bearbeitung ist zu beachten, dass der Abtrag dieses -Edelstahls beim Drehen stark federt und besonders lange Spiralen bildet. Daher sollte nicht abgesetzt werden und Abtragsbrecher verwendet werden. Kann kalt umgeformt werden, neigt aber zur Kaltverfestigung. 1.4828.6
Alte Bezeichnung USt37-2 ist das umgangssprachliche Synonym für Baustahl oder Grundstahl. Neben Eisen ist lediglich Kohlenstoff enthalten und somit erhält es seine Festigkeit durch Wärmebehandlung. Die geringe Zugabe von Legierungszusätzen macht es besonders kostengünstig. Das Material ist schweißbar und lässt sich spanend abheben. Luftsauerstoff reicht aus, um nach kurzer Zeit Oberflächenkorrosion zu bilden. Es sollte daher gegen Korrosion geschützt werde. 1.0036.0
RSt37-2 ist die alte Bezeichnung dieses unlegierten Stahls, der für die Kaltumformung ausgelegt wurde. Geringer Kohlenstoffgehalt von 0,08 Prozent, gut verarbeitbar, geeignet für das Tiefziehen. Der Werkstoff ist nicht inhärent korrosionsbeständig. Seine Oberfläche sollte vor dem Einsatz beschichtet werden. Weiter sind Mangan, Schwefel und Phosphor enthalten. 1.0338.1
Härtbarer Chromstahl mit einem martensitischen Gefüge. Dieser Edelstahl ist magnetisierbar und  inhärent oxidationsbeständig. Bei der Anwendung mit Chlor kommt es zur Versprödung. Durch eine für Stahl hohe Wärmeleitfähigkeit von 30 w pro Meter und Kelvin eignet es sich besonders zur Einsatzhärtung.Nur unter großem Aufwand schweißbar. 1.4021.1
Stahl mit einem starken Plastifizierungsgrad, gut verarbeitbar. Schlecht schweißbar. Enthält neben Chrom Molybdän, Silizium und Kupfer.
Werkstoffnummer: 1.7335.1
Bezeichung: 13CrMo45
Werkstoff: Stahl, ein Schwermetall
nachschlagbar unter: EN 10028
E-Modul: 210 [kN/mm²]
Dichte: 7.9 [g/cm³=kg/m³]
belastbare Spannung(rp02): 240 [N/mm²]
Bruchspannung: 480 [N/mm²]
Einsatztemp. bis: 550 [°C]
Beschreibung: Stahl mit einem starken Plastifizierungsgrad, gut verarbeitbar. Schlecht schweißbar. Enthält neben Chrom Molybdän, Silizium und Kupfer.
Verwendung: 30 Prozent Bruchdehnung machen diesen Werkstoff besonders dort geeignet, wo es auf eine einmalige plastische Verformung ankommt, wie Klammern, Clipse und Energieaufnehmer. Weitere Verwendung findet es im Maschinenbau.
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